SONNTAGSEVANGELIUM
SONNTAG - Wohlfühlgefühl für alle ...
13. Mai 2012, Evangelium, Lesung
Wer könnte, ausgehend von normalen Lebensumständen, etwas gegen ein ehrliches und liebevolles Miteinander haben? Das Liebesgebot Jesu lässt das Zusammenleben so einfach erscheinen: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Das klingt so einfach, aber ist es das auch?
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater
alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf:
Liebt einander!
LESUNG
Apostelgeschichte 10, 25–26. 34–35. 44–48
Als nun Petrus ankam, ging ihm Kornelius entgegen und warf sich ehrfürchtig vor ihm nieder. Petrus aber richtete ihn auf und sagte: Steh auf! Auch ich bin nur ein Mensch. [...] Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. [...] Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten.
Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte: Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben? Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben.
2. Lesung
1 Johannes 4, 7–10
Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe. Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
DER SONNTAGSKOMMENTAR__
Klingt einfach – aber ist es das auch?
Offensichtlich meint es der Monat Mai mit den
vorgegebenen Schriftstellen gut mit mir. Die Sätze dieses
Sonntagsevangeliums könnten nicht klarer und eindeutiger zeigen,
was das Besondere an Jesu Botschaft ist und weshalb ich Theologie
studiert habe. „Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich
euch geliebt habe.“ Und: „Dies trage ich euch auf: Liebt
einander!“ Gibt es ein schöneres Vermächtnis von Jesus
Christus? Gibt es etwas Verständlicheres als diesen Auftrag? Und
doch – auch hier klaffen Theorie und Praxis oft weit auseinander.
Das Liebesgebot lässt das Zusammenleben ganz einfach erscheinen.
Wenn ich das „wahrhaftig Sein“ des vergangenen Sonntags mit
Jesu Auftrag „Liebt einander“ kombiniere, erscheint die
Gemeinschaft aller Geschöpfe so einfach. Ich bin überzeugt
vom Potenzial dieser Weisungen, die Welt und das Miteinander ins
Positive zu verändern. Wer könnte, ausgehend von normalen
Lebenssituationen, etwas gegen ein ehrliches und liebevolles
Miteinander haben? Wer kann sagen, dass dieses Vermächtnis Jesu
irgendeinen schalen Beigeschmack hat?
Jesus fordert uns zu einem friedlichen
Miteinander auf. Oft habe ich das Gefühl, dass eine gegenteilige
Stimmung unsere Gesellschaft beherrscht. Es wird nicht zuerst nach dem
Gemeinsamen, sondern nach dem Trennenden gesucht – zwischen
politischen Parteien, zwischen religiösen Gemeinschaften, zwischen
Menschen im Generellen. Jesus fordert uns hingegen zu einem für
alle Menschen und auch für die Umwelt geltenden
„Wohlfühlgefühl“ auf. Und um wieder zu zeigen,
wie aktuell und „cool“ die Botschaft Jesu ist: Der Auftrag
Jesu „Liebt einander!“ könnte auf Facebook gepostet
werden – und wahrscheinlich würden auch hier wieder viele
die Taste „Gefällt mir!“ drücken.
Zum Weiterdenken
Wie gehe ich auf eine neue Situation, auf einen neuen Menschen zu ... mit welcher Grund-stimmung und welcher Überzeugung?
Trägt mich das Jesus-Gebot „Liebt einander!“ durch mein Leben?
Autorin: Katharina Brandstetter
Quellenangabe der Sonntagstexte: kirchenzeitung.at
VERLINKT
Ein Angebot für alle, denen das Spirituelle
am Sonntag Morgen wichtig ist (Audio und Text-pdf)
Podcasts
Evangelische Morgenfeier - Bayern 1 (AUDIO)
Katholische Morgenfeier - Bayern 1 (AUDIO)
Manuskriptdienst
Katholische und Evangelische Morgenfeier
Warum bewirkt
Jesus Christus
bald das
größte Wunder
aller Zeiten ?
Jesus Christus und Gottvater sprechen
zu einer Mutter aus Irland
zum Ende "dieser Zeit" und den Beginn einer völlig neuen Epoche. Das Zeitalter des Todes soll nun der Zivilisation der Liebe und des wahren Lebens in Gott weichen
Leben wir heute in jener biblisch vorhergesehenen (End-)Zeit,
in der nun alles endet und
etwas völlig Neues beginnt ?
- Gibt es überhaupt
so etwas wie eine
"Endzeit" ? - Sind wir jetzt bereits
in dieser "Endzeit"? - Wird es einen
plötzlichen und dramatischen "Übergang" geben oder kann das
Reich Gottes (das Neue Paradies auf Erden) auch allmählich in
unseren Herzen Gestalt annehmen?
- Was bedeutet "Endzeit"
für uns alle? - Was bedeutet "Endzeit"
für mich konkret?
In diesen Botschaften geht es um die sogenannte 'Warnung', einem Ereignis, das "in Kürze" geschehen soll und weltweit eine große geistige Umkehr einleiten wird.
Es ist dies ein Akt der Barmherzigkeit Gottes für die Welt, so die Seherin. Ausnahmslos allen Menschen im Vernunftalter werden aufgrund innerer Erkenntnis ihre Verfehlungen gezeigt, so dass bei vielen wieder eine Umkehr zu Gott möglich wird. Es sei unerlässlich, sagt die Seherin, dass die Menschen sich für die Warnung - das größte Wunder aller Zeiten - vorbereiten.
Gebete
für jeden neuen Morgen
Gebete
für jeden neuen Abend
Muttergottes
in Medjugorje
Botschaften aus Bosnien
vom 25. April 2012
"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf. Meine Kinder, möge sich euer Herz zu Gott öffnen, wie eine Blüte zur Wärme der Sonne. Ich bin mit euch und halte Fürsprache für euch alle. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Betrachtung zur Botschaft | medjugorje.de
Einladendes
Herz Jesu -
Geschenk des Vaters
Micheline Boisvert, Kanada
"Meine Kinder, die Zeit ist gekommen, euch vom Heiligen Geist reinigen zu lassen ...
Ich bin gekommen, um für euch die allmächtigen Gnaden des Reiches Meines Vaters in Empfang zu nehmen. Ihr werdet sehen, wie Ich mit Macht und Stärke die Gaben des Heiligen Geistes aufbrechen lasse.
Dann werdet ihr erkennen, dass Ich der wahre Gott bin. Meine Weisheit wird euch stützen wie eine Mauer ..." (Jesus Christus am 1. November 1999)