PHIL BOSMANS
Belgischer Ordenspriester (geboren 1922)
Erbauende Gedanken über Jesus,
das Evangelium, über das Christentum
(aus "Vergiß die Liebe nicht")
Das Evangelium ist ...
die allermenschlichste Botschaft,
weil sie keinen Menschen links liegen läßt.
Kein einziger wird ausgestoßen.
Soviel Verständnis, Güte und Sympathie
gibt es für Schwache und Sünder,
für Menschen, die es nicht schaffen,
daß sich jeder da zu Hause fühlen kann.
Das Evangelium ist ...
die allergöttlichste Botschaft,
weil sie niemand ermessen kann,
ihre Breite und Höhe und Tiefe.
Wer einmal gläubig hier hineingegangen ist,
findet soviel Licht, soviel Leben, soviel Freude,
daß er mit allen Fasern
seines Daseins spürt,
auch wenn er es nicht mit Worten
zu erklären vermag.
Eine völlig verrückte Geschichte
In Jesus geht Gott auf die Suche
nach den Menschen, macht Gott sich klein
wie ein Kind und gibt sich in die Hände
von Menschen, um Menschen für
seine Liebe zu gewinnen.
Eine völlig verrückte Geschichte.
Wer mit dem Verstand nachdenkt,
wird nie etwas davon begreifen.
Wer mit dem Herzen hinschaut,
dem wird ein Licht aufgehen.
Das Zeichen des Christentums ...
ist nicht eine prächtige Kirche
oder Kathedrale mit goldenen Gewändern
und silbernen Verzierungen, mit einer
erhebenden Liturgie und schöner Musik.
Das Zeichen des Christentums ...
ist die Machtlosigkeit, die Kleinheit,
die Verletzbarkeit, ist immer noch das Kreuz,
an dem ein Mensch Tag für Tag
Tropfen für Tropfen sein Leben
still dahingibt.
Das Zeichen des Christentums ...
ist überall, wo Menschen sich bewußt
an die Seite der Armen und Schwachen stellen
und uneigennützig Sorge tragen
für die Not der Welt.
Das Zeichen des Christentums ...
ist überall, wo Liebe sichtbar, spürbar
und greifbar wird in einem menschlichen Leib,
in einem menschlichen Herzen, im Bewegen von
Händen und Füßen, im Hören
und im Sprechen und im Licht der Augen.
Ich liebe das Christentum ...
Ich liebe den Gott des Christentums.
Den Gott der Kleinen, Armen und Schwachen.
Den Gott des Franz von Assisi,
des kleinen Bruders ohne Ansprüche,
der jeden und alle liebt
und der übertreibt in der Liebe.
Den Gott des Martin Luther King,
der Romero, Kolbe und des Helder Camara.
den Gott aller wunderbaren Menschen,
aller Frauen und Männer,
die die Erde bewohnbar machen
und den Himmel in ihren Herzen tragen.
Christentum =
Sich für den Menschen entscheiden
Abstand nehmen von Macht und Besitz
Partei ergreifen für Arme und Ausgestossene
Befreien von jeglicher Versklavung
Erbauende Gedanken über Jesus,
das Evangelium, über das Christentum
(aus "Vergiß die Liebe nicht")
Das Evangelium ist ...
die allermenschlichste Botschaft,
weil sie keinen Menschen links liegen läßt.
Kein einziger wird ausgestoßen.
Soviel Verständnis, Güte und Sympathie
gibt es für Schwache und Sünder,
für Menschen, die es nicht schaffen,
daß sich jeder da zu Hause fühlen kann.
Das Evangelium ist ...
die allergöttlichste Botschaft,
weil sie niemand ermessen kann,
ihre Breite und Höhe und Tiefe.
Wer einmal gläubig hier hineingegangen ist,
findet soviel Licht, soviel Leben, soviel Freude,
daß er mit allen Fasern
seines Daseins spürt,
auch wenn er es nicht mit Worten
zu erklären vermag.
Eine völlig verrückte Geschichte
In Jesus geht Gott auf die Suche
nach den Menschen, macht Gott sich klein
wie ein Kind und gibt sich in die Hände
von Menschen, um Menschen für
seine Liebe zu gewinnen.
Eine völlig verrückte Geschichte.
Wer mit dem Verstand nachdenkt,
wird nie etwas davon begreifen.
Wer mit dem Herzen hinschaut,
dem wird ein Licht aufgehen.
Das Zeichen des Christentums ...
ist nicht eine prächtige Kirche
oder Kathedrale mit goldenen Gewändern
und silbernen Verzierungen, mit einer
erhebenden Liturgie und schöner Musik.
Das Zeichen des Christentums ...
ist die Machtlosigkeit, die Kleinheit,
die Verletzbarkeit, ist immer noch das Kreuz,
an dem ein Mensch Tag für Tag
Tropfen für Tropfen sein Leben
still dahingibt.
Das Zeichen des Christentums ...
ist überall, wo Menschen sich bewußt
an die Seite der Armen und Schwachen stellen
und uneigennützig Sorge tragen
für die Not der Welt.
Das Zeichen des Christentums ...
ist überall, wo Liebe sichtbar, spürbar
und greifbar wird in einem menschlichen Leib,
in einem menschlichen Herzen, im Bewegen von
Händen und Füßen, im Hören
und im Sprechen und im Licht der Augen.
Ich liebe das Christentum ...
Ich liebe den Gott des Christentums.
Den Gott der Kleinen, Armen und Schwachen.
Den Gott des Franz von Assisi,
des kleinen Bruders ohne Ansprüche,
der jeden und alle liebt
und der übertreibt in der Liebe.
Den Gott des Martin Luther King,
der Romero, Kolbe und des Helder Camara.
den Gott aller wunderbaren Menschen,
aller Frauen und Männer,
die die Erde bewohnbar machen
und den Himmel in ihren Herzen tragen.
Christentum =
Sich für den Menschen entscheiden
Abstand nehmen von Macht und Besitz
Partei ergreifen für Arme und Ausgestossene
Befreien von jeglicher Versklavung