Gebete
_Beten bringt einen in die Nähe des Himmels und zu Gott. Wie jede
Beziehung braucht auch die Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer Nähe,
Bemühen, Austausch, Lebendigkeit, Bitten, Danken, Erleben, Sehnen,
Hingeben, ... Beten kann vieles sein und erschöpft sich nicht in der
immergleichen Wiederholung einsilbiger Gebetsformeln.
Vater Unser
"Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns
heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von
dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen."
(Matthäus 6,9)
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns
heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von
dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen."
(Matthäus 6,9)
Ave Maria
"Gegrüßet seist du Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit
unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht
deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde
unsers Todes.
Amen."
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit
unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht
deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde
unsers Todes.
Amen."
Glaubensbekenntnis
Ich glaube
an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer
des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen
durch den Heiligen Geist,
geboren von
der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen
in das Reich des Todes,
am dritten Tage
auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt
zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten
die Lebenden und die Toten.
Ich glaube
an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
AMEN.
an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer
des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen
durch den Heiligen Geist,
geboren von
der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen
in das Reich des Todes,
am dritten Tage
auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt
zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten
die Lebenden und die Toten.
Ich glaube
an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
AMEN.
Ehre sei dem Vater
Ehre sei dem Vater
und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang
so auch jetzt
und alle Zeit
und in Ewigkeit.
AMEN
und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang
so auch jetzt
und alle Zeit
und in Ewigkeit.
AMEN
Jesus Loves Me
Link zum englischen
Kindergebet
Die Verlinkung erfolgt aus copyrechtlichen Gründen.
Victor Hoagland, C.P.
Kindergebet
Die Verlinkung erfolgt aus copyrechtlichen Gründen.
Victor Hoagland, C.P.
Tischgebet
Aller Augen
warten auf Dich, o Herr;
du gibst uns Speise
zur rechten Zeit.
Du öffnest Deine Hand
und erfüllst alles,
was lebt, mit Segen.
warten auf Dich, o Herr;
du gibst uns Speise
zur rechten Zeit.
Du öffnest Deine Hand
und erfüllst alles,
was lebt, mit Segen.
Rosenkranzgebet
Der Rosenkranz bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und
der Herrlichkeit Jesu, und es zeigt uns die Stellung, die Maria im Heilswerk
hat. Indem der Rosenkranz uns anhält, dies zu betrachten, deutet er unser Leben
und hebt es in das Licht des Glaubens. Durch die Wiederholung schafft der
Rosenkranz einen Zustand des Betens.
Jedes Gesätz beginnt mit dem Vaterunser. Es folgt zehnmal das "Ave Maria";
nach dem Namen "Jesus" wird jedesmal das entsprechende Geheimnis eingefügt. Das
Gesätz schließt mit dem "Ehre sei dem Vater".
Eröffnung
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Ich glaube an Gott ...
Ehre sei dem Vater ...
Vater unser ...
Gegrüßest seist du, Maria ...
Jesus, der in uns den Glauben vermehre
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke
Jesus, der in uns die Liebe entzünde
Ehre sei dem Vater ...
die FREUDENREICHEN Geheimnisse
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast
Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabet getragen hast
Jesus, den du, o Jungfrau, in Bethlehem geboren hast
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast
die SCHMERZHAFTEN Geheimnisse
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.
die GLORREICHEN Geheimnisse
Jesus, der von den Toten auferstanden ist
Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist
Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
der Herrlichkeit Jesu, und es zeigt uns die Stellung, die Maria im Heilswerk
hat. Indem der Rosenkranz uns anhält, dies zu betrachten, deutet er unser Leben
und hebt es in das Licht des Glaubens. Durch die Wiederholung schafft der
Rosenkranz einen Zustand des Betens.
Jedes Gesätz beginnt mit dem Vaterunser. Es folgt zehnmal das "Ave Maria";
nach dem Namen "Jesus" wird jedesmal das entsprechende Geheimnis eingefügt. Das
Gesätz schließt mit dem "Ehre sei dem Vater".
Eröffnung
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Ich glaube an Gott ...
Ehre sei dem Vater ...
Vater unser ...
Gegrüßest seist du, Maria ...
Jesus, der in uns den Glauben vermehre
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke
Jesus, der in uns die Liebe entzünde
Ehre sei dem Vater ...
die FREUDENREICHEN Geheimnisse
Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast
Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabet getragen hast
Jesus, den du, o Jungfrau, in Bethlehem geboren hast
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast
Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast
die SCHMERZHAFTEN Geheimnisse
Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat
Jesus, der für uns gegeißelt worden ist
Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist
Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.
die GLORREICHEN Geheimnisse
Jesus, der von den Toten auferstanden ist
Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist
Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat
Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
Segensgebet
Der Herr segne
und behüte uns.
Er lasse sein Angesicht
über uns leuchten
und sei uns gnädig.
Er schaue auf uns
und schenke uns seinen Frieden.
und behüte uns.
Er lasse sein Angesicht
über uns leuchten
und sei uns gnädig.
Er schaue auf uns
und schenke uns seinen Frieden.
Morgengebet
Beim aufgehenden Morgenlicht
preisen wir dich,
o Herr;
denn du bist der Erlöser
der ganzen Schöpfung.
Schenk uns in deiner
Barmherzigkeit
einen Tag,
erfüllt mit deinem Frieden.
Vergib uns unsere Schuld.
Lass unsere Hoffnung nicht scheitern.
Verbirg dich nicht vor uns.
In deiner sorgenden Liebe
trägst du uns;
lass nicht ab von uns.
Du allein kennst unsere Schwäche.
O Gott, verlass uns nicht.
preisen wir dich,
o Herr;
denn du bist der Erlöser
der ganzen Schöpfung.
Schenk uns in deiner
Barmherzigkeit
einen Tag,
erfüllt mit deinem Frieden.
Vergib uns unsere Schuld.
Lass unsere Hoffnung nicht scheitern.
Verbirg dich nicht vor uns.
In deiner sorgenden Liebe
trägst du uns;
lass nicht ab von uns.
Du allein kennst unsere Schwäche.
O Gott, verlass uns nicht.
Abendgebet
Herr Jesus Christus,
sei denen nahe,
die in dieser Nacht wach sind und weinen,
und gebiete deinen Engeln,
zu wachen über die,
welche schlafen.
Bring die Müden zur Ruhe.
Nimm die Kranken in deine Hut,
Herr Jesus Christus.
Segne die Sterbenden.
Schenke Linderung den Leidenden.
Erbarme dich der Angefochtenen.
Schirme die Fröhlichen und
uns alle um deiner Liebe
willen.
Herr, mein Gott, ich danke dir,
dass du diesen Tag zu Ende gebracht
hast.
Ich danke dir, dass du Lob und Seele
Ruhe kommen ließest.
Deine Hand war über mir und
hat mich behütet und bewahrt.
Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht
dieses Tages und hilf, dass ich allen vergebe,
die mir Unrecht getan haben. Lass mich
in Frieden unter deinem Schutz schlafen
und bewahre mich vor den Anfechtungen
der Finsternis.
Gott,
dein heiliger Name sei gelobt.
sei denen nahe,
die in dieser Nacht wach sind und weinen,
und gebiete deinen Engeln,
zu wachen über die,
welche schlafen.
Bring die Müden zur Ruhe.
Nimm die Kranken in deine Hut,
Herr Jesus Christus.
Segne die Sterbenden.
Schenke Linderung den Leidenden.
Erbarme dich der Angefochtenen.
Schirme die Fröhlichen und
uns alle um deiner Liebe
willen.
Herr, mein Gott, ich danke dir,
dass du diesen Tag zu Ende gebracht
hast.
Ich danke dir, dass du Lob und Seele
Ruhe kommen ließest.
Deine Hand war über mir und
hat mich behütet und bewahrt.
Vergib allen Kleinglauben und alles Unrecht
dieses Tages und hilf, dass ich allen vergebe,
die mir Unrecht getan haben. Lass mich
in Frieden unter deinem Schutz schlafen
und bewahre mich vor den Anfechtungen
der Finsternis.
Gott,
dein heiliger Name sei gelobt.
Vor dem Allerheiligtsen
Herr Jesus Christus,
im wunderbaren Sakrament des Altares
hast du uns das Gedächtnis
deines Leidens und deiner Auferstehung
hinterlassen.
Gib uns die Gnade,
die heiligen Geheimnisse
deines Leibes und Blutes
so zu verehren,
dass uns die Frucht
der Erlösung zuteil wird.
Der du lebst und herrscht
in Ewigkeit.
AMEN.
im wunderbaren Sakrament des Altares
hast du uns das Gedächtnis
deines Leidens und deiner Auferstehung
hinterlassen.
Gib uns die Gnade,
die heiligen Geheimnisse
deines Leibes und Blutes
so zu verehren,
dass uns die Frucht
der Erlösung zuteil wird.
Der du lebst und herrscht
in Ewigkeit.
AMEN.
Pater Pio über das Beten
Herr Pater, zuweilen habe ich überhaupt keine Lust zu beten. Muss ich mich
dazu zwingen ?
Pater Pio: "Seien wir beständig und ausdauernd im Gebet, auch wenn wir uns
nicht dazu aufgelegt fühlen. Gott belohnt den Willen, nicht unsere Laune."
Herr Pater, beim Gebet werde ich immer durch unwichtige Gedanken
abgelenkt.
Pater Pio: "Hast du immer noch nicht begriffen, dass wir, solange wir
leben, in Versuchungen geraten ? Das Leben ist ein Kampf; es ist sinnlos, sich
Illusionen hinzugeben."
Herr Pater, sie können alles, erlangen sie mir die Gnade ...
Pater Pio: "Ich kann nicht alles, ich kann nur beten. Rufen wir vor dem
Gebet die Hilfe unseres Herrn an, und versuchen wir dann, unser Bestes zu tun.
Beten wir mehr, mein Sohn; denn wir beten nie genug im Vergleich zu dem, was
wir empfangen haben.
Aus "Pater Pio als Lehrmeister" (1993)
dazu zwingen ?
Pater Pio: "Seien wir beständig und ausdauernd im Gebet, auch wenn wir uns
nicht dazu aufgelegt fühlen. Gott belohnt den Willen, nicht unsere Laune."
Herr Pater, beim Gebet werde ich immer durch unwichtige Gedanken
abgelenkt.
Pater Pio: "Hast du immer noch nicht begriffen, dass wir, solange wir
leben, in Versuchungen geraten ? Das Leben ist ein Kampf; es ist sinnlos, sich
Illusionen hinzugeben."
Herr Pater, sie können alles, erlangen sie mir die Gnade ...
Pater Pio: "Ich kann nicht alles, ich kann nur beten. Rufen wir vor dem
Gebet die Hilfe unseres Herrn an, und versuchen wir dann, unser Bestes zu tun.
Beten wir mehr, mein Sohn; denn wir beten nie genug im Vergleich zu dem, was
wir empfangen haben.
Aus "Pater Pio als Lehrmeister" (1993)
Die Hl. Therese von Lisieux über das Beten
Das Evangelium aber vor allem anderen
gibt mir das Nötige für das innere Gebet.
In ihm finde ich alles, was meine arme kleine Seele braucht.
In ihm entdecke ich immer neue Klarheiten,
verborgene und geheimnisvolle Bedeutungen
... Ich erkenne und ich weiß, aus Erfahrung "das Reich Gottes ist in uns".
Jesus bedarf keiner Bücher noch Lehrer, um die Seelen zu unterweisen;
Er, der Lehrer der Lehrer, unterrichtet ohne Wortgeräusch ...
Nie hörte ich ihn sprechen, aber ich fühle,
dass er in mir ist, jeden Augenblick.
Er leitet mich und gibt mir ein, was ich sagen oder tun soll.
Ich entdecke gerade in dem Augenblick, da ich dessen bedarf,
Klarheiten, die ich noch nicht geschaut hatte, und zwar sind sie
zumeist nicht während der Stunden des Gebetes am reichlichsten,
sondern eher bei den gewöhnlichsten Beschäftigungen meines
Tagewerkes ...
gibt mir das Nötige für das innere Gebet.
In ihm finde ich alles, was meine arme kleine Seele braucht.
In ihm entdecke ich immer neue Klarheiten,
verborgene und geheimnisvolle Bedeutungen
... Ich erkenne und ich weiß, aus Erfahrung "das Reich Gottes ist in uns".
Jesus bedarf keiner Bücher noch Lehrer, um die Seelen zu unterweisen;
Er, der Lehrer der Lehrer, unterrichtet ohne Wortgeräusch ...
Nie hörte ich ihn sprechen, aber ich fühle,
dass er in mir ist, jeden Augenblick.
Er leitet mich und gibt mir ein, was ich sagen oder tun soll.
Ich entdecke gerade in dem Augenblick, da ich dessen bedarf,
Klarheiten, die ich noch nicht geschaut hatte, und zwar sind sie
zumeist nicht während der Stunden des Gebetes am reichlichsten,
sondern eher bei den gewöhnlichsten Beschäftigungen meines
Tagewerkes ...
Anthony de Mello über das Beten
Zum Beginn einer Exerzitienreihe über das Beten, die der bekannte indische
Jesuit ANTHONY DE MELLO abgehalten hat, erzählte er folgende Geschichte aus
seiner (hinduistisch geprägten) Heimat:
Swami Vivekananda berichtet irgendwo von seiner ersten Begegnung mit
Ramakrishna. Die Begebenheit ist ein anschauliches Beispiel dafür, was ich zu
diesem Punkt sagen möchte. Vivekananda, der damals noch Narendra hieß, war ein
frühreifer, etwas eingebildeter junger Student. Er hatte von Ramakrishnas
Heiligkeit gehört, suchte ihn daher auf und traf ihn auf seinem Lager hockend
an. Das Gespräch lief etwa so:
Narendra:
Glauben Sie an Gott, Sir ?
Ramakrishna:
Jawohl
Narendra:
Ja, ich nicht. Was veranlaßt Sie, an ihn zu glauben ?
Können Sie mir beweisen, Sir, dass er existiert ?
Ramakrishna:
Ja.
Narendra:
Warum sind Sie so sicher, dass Sie mich überzeugen können ?
Ramakrishna:
Weil ich ihn in diesem Augenblick deutlicher sehe, als ich Sie sehe.
Von Gott berührt
Der Klang der Stimme, mit dem diese Worte gesprochen wurden, und der
Gesichtsausdruck Ramakrishnas überwältigten Narendra, und er war nie mehr der
alte. Diese Worte wandelten ihn völlig um. So wirken die Worte und natürlich
auch die ganze Persönlichkeit eines Menschen, der mit Gott unmittelbar in
Verbindung steht. Es bringt uns aus der Fassung, vor einem Menschen zu stehen,
der in ehrlicher Überzeugung für sich in Anspruch nimmt, er könne Gott spüren
und sehen, einem Mann wie Mose, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: "Er
hielt standhaft aus, als sähe er den unsichtbaren Gott" (Heb 11,27).
Die Menschen schauen nicht in die Richtung, in die unser Finger schaut ..
... sondern sie schauen zuerst auf uns. Der Apostel ist nicht jemand mit
einer Botschaft, er ist die Botschaft. Das brauchen wir heute im Apostolat am
dringendsten beherzigen - keine bessere Planung oder bessere
Bekehrungstechniken. Wir brauchen bessere Verkünder.
Ein ganz neues Geschlecht, dessen Leben offensichtlich
von der Kraft und der Gegenwart des Heiligen Geistes erfüllt ist.
Und das ist nur durch Beten möglich.
Jesuit ANTHONY DE MELLO abgehalten hat, erzählte er folgende Geschichte aus
seiner (hinduistisch geprägten) Heimat:
Swami Vivekananda berichtet irgendwo von seiner ersten Begegnung mit
Ramakrishna. Die Begebenheit ist ein anschauliches Beispiel dafür, was ich zu
diesem Punkt sagen möchte. Vivekananda, der damals noch Narendra hieß, war ein
frühreifer, etwas eingebildeter junger Student. Er hatte von Ramakrishnas
Heiligkeit gehört, suchte ihn daher auf und traf ihn auf seinem Lager hockend
an. Das Gespräch lief etwa so:
Narendra:
Glauben Sie an Gott, Sir ?
Ramakrishna:
Jawohl
Narendra:
Ja, ich nicht. Was veranlaßt Sie, an ihn zu glauben ?
Können Sie mir beweisen, Sir, dass er existiert ?
Ramakrishna:
Ja.
Narendra:
Warum sind Sie so sicher, dass Sie mich überzeugen können ?
Ramakrishna:
Weil ich ihn in diesem Augenblick deutlicher sehe, als ich Sie sehe.
Von Gott berührt
Der Klang der Stimme, mit dem diese Worte gesprochen wurden, und der
Gesichtsausdruck Ramakrishnas überwältigten Narendra, und er war nie mehr der
alte. Diese Worte wandelten ihn völlig um. So wirken die Worte und natürlich
auch die ganze Persönlichkeit eines Menschen, der mit Gott unmittelbar in
Verbindung steht. Es bringt uns aus der Fassung, vor einem Menschen zu stehen,
der in ehrlicher Überzeugung für sich in Anspruch nimmt, er könne Gott spüren
und sehen, einem Mann wie Mose, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: "Er
hielt standhaft aus, als sähe er den unsichtbaren Gott" (Heb 11,27).
Die Menschen schauen nicht in die Richtung, in die unser Finger schaut ..
... sondern sie schauen zuerst auf uns. Der Apostel ist nicht jemand mit
einer Botschaft, er ist die Botschaft. Das brauchen wir heute im Apostolat am
dringendsten beherzigen - keine bessere Planung oder bessere
Bekehrungstechniken. Wir brauchen bessere Verkünder.
Ein ganz neues Geschlecht, dessen Leben offensichtlich
von der Kraft und der Gegenwart des Heiligen Geistes erfüllt ist.
Und das ist nur durch Beten möglich.